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Testberichte für Bergfreunde.de
Ajungilak -Tyin 5-Season - Kunstfaserschlafsack Art.Nr.: 514-0082
Ich habe den Schlafsack auf einem Winter-Wildniscamp getestet, bei bis zu -10°C in der Nacht ohne Zelt unter einer Plane, teilweise auf einer Isomatte, teilweise nur auf Fichtenzweigen und einmal mit einer Plane und einer Isomatte direkt im Schnee. Alle Nächte habe ich gut durchgeschlafen, ohne zu frieren oder mich unwohl zu fühlen und kann den Schlafsack daher ohne schlechtes Gewissen für extremere Touren und Camps empfehlen. Das einzige Manko ist sein recht großes Packmaß. Dadurch ist es schwierig ihn auf Wanderungen mitzunehmen – ein gewöhnlicher Rucksack ist nahezu ausgefüllt. Ich habe ihn daher außen am Rucksack befäßtigt, was zwar funktioniert aber nicht die Ideallösung ist. Man sollte sich also gut überlegen, ob die Nächte wirklich so kalt werden, dass man diesen Schlafsack braucht. Wenn sie es werden ist er aber jedes Gramm wert, das man mehr tragen muss!
Cocoon - MummyLiner Cotton Flanell - Reiseschlafsack Art.Nr.: 515-0007
Ein sehr leichter, dünner Innenschlafsack, den man auf Reisen gut immer dabei haben kann. Im Sommer reicht er als Bettuchersatz im Zimmer. Ich habe ihn auch als Innenschlafsack im Ajungilak -Tyin 5-Season – Kunstfaserschlafsack getestet. Da ist der Vorteil vor allem, dass sich das Flanell sehr viel angenehmer auf der Haut anfühlt als die Kunstfaser von dem Außenschlafsack.
Sea to Summit - eVac DRY Sacks - Packsack Art.Nr.: 559-0024
Der Packsack ist extrem leicht und lässt sich auf ein Minimum zusammenfalten, wenn man ihn gerade nicht braucht. Ich bewahre darin meine Kamera und meinen Laptop auf, wenn ich sie auf Tracking-Touren dabei haben will. Der Sack hält auch dann noch absolut dicht wenn man ihn direkt ins Wasser schmeißt. Ich habe das zunächst mit weniger wertvollem Inhalt getestet und war schwer beeindruckt, da zwar wegen des luftdurchlässigen Materials Luftblasen aufsteigen, aber kein Wasser eindringt. Lediglich mit scharfen Gegenständen und Dornensträuchern muss man aufpassen, denn durch das leichte Material ist er nicht so robust wie schwerere Packsäcke.
Aliens – Chalkball Art.Nr.: 334-0001
Wir haben den Chalkball unter unterschiedlichen Bedingungen am Felsen und in der Halle getestet und wahren immer sehr zufrieden. Er braucht etwas Einlaufzeit, bis er die richtige Menge Chalk abgibt, funktioniert von da an aber einwandfrei.
Edelrid - HMS Guitar Lock Art.Nr.: 323-0040
Der Guitarlock ist ein zuverlässiger HMS-Karabiner an dem es nichts zu beanstanden gibt. Der Verschluss ist praktisch, weil er keine Nase hat, mit der man beim Ein- und Ausklinken irgendwo hängen bleiben kann. Wir haben ihn sowohl am Felsen als auch in der Halle getestet und sind damit sehr zufrieden.
AustriAlpin – Abseilachter Art.Nr.: 318-0022_or
Ein guter, solider Abseilachter, mit dem wir sowohl beim Sichern als auch beim Abseilen am Doppelstrang gute Erfahrungen gemacht haben.
Petzl Elia Kletterhelm für Frauen
1. Anpassen an meinen Kopf
Für die "Bänderverstelltechnik" gibt es von mir 3 Sterne.
Generell konnte ich den Petzl Elia Kletterhelm mit einigem HinundHer relativ pass genau machen (das Patent ist zwar simpel, allerdings etwas fummelig) nachdem ich die drei Stellen ausgemacht hatte: Kopfumfang an der Helmseite und hinten (da drückte es dann allerdings wenn ich die Hinterkopffixierung ein bißchen zu weit nach unten gemacht habe. An der Stelle sind die Gefäße, durch die das Hirnwasser dann weiter unten neben der Wirbelsäule abläuft und die fanden das enge ziemlich unangenehm) und die Riemen mit denen ich "Kinn und Ohr" einstellen kann.
Vielleicht bin ich ja zu wenig patent, aber ich habe jetzt, wo der Kletterhelm sitzt zu viel Band und das baumelt an meinem Hinterkopf. Es fehlt mir die Möglichkeit das gesamte Band auf meine Kopfmaße einzurichten. Es ist fixiert und nicht in der Länge verstellbar.
Beim arbeiten und viel nach oben schauen fällt das dann allerdings nicht mehr ins Gewicht.
2. Optik
Da gibt es 5 Sterne.
Das war der Grund warum ich den Helm ausgesucht habe, frische Farben.
Jetzt sehe ich auch nicht mehr aus wie Calimero ;o)
Alles in allem fragen ich mich, ob bei Petzl (ich hoffe ich trete jetzt keiner Frau auf die Füße) Frauen einen "Frauenhelm" entwickelt haben oder Männer überhaupt mit Frauen zusammen eine Entwicklungsphase hatten oder Männer sich ausgedacht haben was Frauen an einem Helm schätzen würden (Paßform).
Nur eine Aussparung für den Zopf macht den Helm noch nicht zu einem geschlechtsspezifischen Helm.
Grundidee super!
In der Ausführung gibt es noch viel Spiel nach oben näher an die Bedürfnisse der Frauen heran zukommen.